• Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg Podcast

    Depression im Handwerk: Was brauchen Azubis wirklich? – Gast: Sebastian Turner

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    In Teil 1 der Serie „Depressionen im Handwerk“ spreche ich mit Sebastian Turner, Kfz-Mechatroniker und ehemaliger Meisterschüler von mir, über das Leben mit Depression in der Werkstatt. Es geht um Ausbildung, Betriebswechsel, Leistungsdruck und darum, was Betriebe mit minimalem Aufwand besser machen können.

    Was du in dieser Folge erfährst:

    • Wie sich Depression im Werkstattalltag anfühlt und was ihn mit 16 beim Ausbildungsstart beschäftigt hat

    • Warum zwei Gesellen, die zugehört haben, für ihn einen großen Unterschied gemacht haben

    • Was passiert, wenn Fehler mit Druck statt mit Verständnis beantwortet werden

    • Warum Leistungslohn und Zeitdruck im Kfz-Gewerbe es Ausbildern schwer machen, sich Zeit für Azubis zu nehmen

    • Was Sebastian sich von Azubis, Gesellen und Meistern wünscht

    • Warum das Schrauben selbst ihm Halt gibt

    Kapitel

    • 00:00 Begrüßung und die Strich-Regel

    • 01:12 „Nach fest kommt ab“ in der Kfz-Werkstatt

    • 03:24 Warum Sebastian über Depression spricht

    • 04:33 Ausbildungsstart mit 16

    • 06:38 Erste Anzeichen in der Kindheit

    • 08:10 Schrauben als Ruhepol: Weg ins Kfz-Handwerk

    • 12:21 Offenheit im Betrieb und zwei Gesellen als Rückhalt

    • 16:14 Versetzung und Betriebswechsel

    • 19:05 Toxisches Umfeld und Selbstzweifel

    • 22:34 Feinfühlig für andere

    • 25:45 Was Ausbilder wissen sollten

    • 29:14 Leistungsdruck im Kfz-Gewerbe

    • 31:08 Was Halt gibt und Selbstwirksamkeit beim Schrauben

    • 36:20 Wünsche an Azubis

    • 40:06 Wünsche an Gesellen und Meister

    • 45:49 Die Schraube als Metapher, Handwerk als Halt

    • 49:37 Schlussfrage und Appell an die Betriebe

    Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.

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    Betriebsübergabe im Handwerk: Warum entscheidet das Netzwerk über Erfolg oder Scheitern? – Gast: Svenja Bremer

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    Nachfolge scheitert selten an Zahlen. Sie scheitert an dem, was unausgesprochen bleibt.

    Svenja Bremer, Unternehmensberaterin, Dozentin an der Handwerkskammer und Nachfolge-Expertin, begleitet Betriebe durch einen der schwierigsten Prozesse, den ein Unternehmen durchlaufen kann und spricht offen darüber, was dabei wirklich passiert.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Nachfolge aus der Belegschaft immer häufiger wird und warum das gut ist

    • Welche Wünsche Übergeber und Übernehmende haben und warum beide selten darüber sprechen

    • Woran die meisten Nachfolgen wirklich scheitern

    • Was passiert, wenn das Team nicht früh genug einbezogen wird

    • Ob das Sprichwort stimmt: die erste Generation baut auf, die zweite genießt, die dritte reißt ab

    • Warum externe Begleitung unbequeme Fragen stellt und warum genau das wichtig ist

    • Wie sich Führungsstil zwischen den Generationen verändert

    Eine Folge über Loslassen, Verantwortung übernehmen und die Fragen, die gestellt werden müssen, auch wenn sie wehtun.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: Svenjas Weg ins Handwerk
    03:00 – Wie sich die häufigste Form der Nachfolge gerade wandelt
    07:00 – Übernahme vs. Neugründung: wo liegt der Vorteil?
    10:00 – Woran Nachfolgen wirklich scheitern
    12:00 – Was Übergeber und Übernehmende sich wünschen und nicht sagen
    15:00 – Stimmt das Sprichwort? Die dritte Generation reißt ab
    18:00 – Warum externe Begleitung einen Unterschied macht
    20:00 – Das Negativbeispiel: wenn das Team nicht einbezogen wird
    24:00 – Wie jüngere Generationen anders führen
    26:00 – Unternehmenskultur vs. Obstkorb
    29:00 – Wie viel passiert in der Bubble und was draußen noch nicht angekommen ist
    36:00 – Was Schule mit dem Nachwuchsmangel zu tun hat
    40:00 – Empfehlungen: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?
    43:00 – Abschluss und Wunsch fürs Handwerk

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    Mitarbeiterführung im Handwerk: Was erkennt ein Psychotherapeut, was Chefs oft übersehen? – Gast: Michael Rost

    0:00 / 0:00 24,6 MB

    Führen aus Angst. Toxische Chefs. Azubis, die schweigen, bis sie gehen. Themen, die im Handwerk genauso vorkommen wie überall, aber zu selten offen besprochen werden.

    Michael Rost, Psychotherapeut und Leiter eines psychologischen Teams in einer akutpsychosomatischen Klinik, wechselt die Perspektive: Er schaut von außen auf kleine Teams, Führungskräfte und die Frage, was Führung eigentlich mit Menschen macht.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Respekt durch Demut entsteht, nicht durch Position

    • Was toxische Führung wirklich bedeutet und warum der Begriff oft zu einfach benutzt wird

    • Wie Michael Rost selbst unverhofft zur Führungskraft wurde und was er daraus gelernt hat

    • Warum Führen aus Angst meist aus der eigenen Biografie kommt

    • Wie man erkennt, dass es einem Azubi nicht gut geht und was man dann tun kann

    • Warum Übermotivation manchmal ein Warnsignal ist

    • Was passiert, wenn man zu empathisch führt

    Eine Folge für alle, die führen. Und für alle, die geführt werden.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: Michael und sein Weg zur Führungsrolle
    05:00 – Wie man unverhofft Führungskraft wird
    08:00 – Wenn die Rolle sich verändert, ob man will oder nicht
    12:00 – Führen aus Angst: was dahintersteckt
    17:00 – Konfliktscheu und Führung: wo das herkommt
    20:00 – Azubis schützen: wann Eingreifen hilft und wann es schadet
    25:00 – Toxische Führung: eine Definition aus der Chemie
    31:00 – Nicht alle gleich führen und warum das so wichtig ist
    35:00 – Wenn zu viel Empathie zur Falle wird
    39:00 – Als wer soll ich jetzt hier sitzen? Ein Trick für schwierige Gespräche
    43:00 – Woran merkt man, dass es jemandem nicht gut geht?
    47:00 – Übermotivation als Warnsignal
    50:00 – Wünsche: Demut für Führungskräfte, Selbstwahrnehmung fürs Handwerk

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    Nachwuchs im Handwerk: Warum scheitert die Verbindung zwischen Schule und Ausbildung? – Gast: Kathrin Stäblein

    0:00 / 0:00 25,4 MB

    Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.

    Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben

    • Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat

    • Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen

    • Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet

    • Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können

    • Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden

    • Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt

    • Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat

    Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.

    Zeitstempel

    00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast
    03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma
    08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist
    11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin
    15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann
    21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt
    26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit
    29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?
    32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde
    36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen
    40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht
    44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch
    49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus
    53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk

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    Positionierung, Führung, Nachwuchs: Wie wird man zum Unternehmer im Handwerk? – Gast: Thorsten Hein

    0:00 / 0:00 25,3 MB

    75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

    Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

    • Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

    • Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

    • Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

    • Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

    • Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

    • Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

    • Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

    Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk
    04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist
    06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde
    08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer
    10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb
    13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle
    16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren
    19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media
    22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess
    24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke
    29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung
    33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen
    39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen
    41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte
    48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit
    53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

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Nach fest kommt ab – Folge 0

0:00 / 0:00 1,2 MB

Mein Auftakt in die Welt der Podcasts. Ich freue mich, nun auch für die Ohren etwas im Handwerk bewirken zu können. Ich freue mich auf viele Gäste aus dem Handwerk, die mir ihre Geschichte erzählen und ich freue mich auf Menschen, die für das Handwerk arbeiten.
Gemeinsam mit dem Blick Richtung Zukunft.

#33 Die eigene Firma – Gast: Florian Hemmersbach

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„Von der Vision zur Firma – Florians Weg in die Selbstständigkeit“

In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Florian Hemmersbach von DeinDach. Gemeinsam mit seinem Bruder hat er mitten im Fachkräftemangel nicht nur ein Unternehmen gegründet, sondern in wenigen Jahren ein Team mit über 50 Leuten aufgebaut – mit einer klaren Vision, gelebter Wertschätzung und echtem Unternehmergeist.

💡 Was du in dieser Folge erfährst:
✔ Warum eine klare Vision bei der Gründung entscheidend ist.
✔ Was sich hinter „Familie first“ und „Firma first“ bei Florian verbirgt.
✔ Wie Kommunikation, Vertrauen und Benefits echte Mitarbeiterbindung schaffen.
✔ Warum gute Planung, Netzwerk & Kontinuität essenziell für Selbstständige sind.
✔ Und weshalb ein starker Bruder als Geschäftspartner manchmal Gold wert ist.

💡 Key Takeaways:

  • Selbstständigkeit beginnt im Kopf – mit einer Mission, nicht nur einer Idee.

  • Unternehmertum ist kein Sprint, sondern ein Marathon mit viel Verantwortung.

  • Fehler sind wertvoll – aber nur, wenn man aus ihnen lernt.

  • Eine starke Kultur entsteht nicht durch Geld, sondern durch Haltung.

  • Netzwerke sind kein „Nice-to-have“, sondern Überlebensstrategie.

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#36 Die Zukunft des Ehrenamts – Gast: Carola Zarth

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In dieser Folge von „Nach fest kommt ab“ spricht Kathrin Post-Isenberg mit Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin und der ersten Frau bundesweit in diesem Amt.
Ein Gespräch über 30 Jahre Engagement, über Nachwuchs im Ehrenamt und die Zukunft der Selbstverwaltung im Handwerk.

💡 Darum geht’s:

  • Warum Ehrenamt das Herzstück des Handwerks ist

  • Wie Carola ihren Weg ins Ehrenamt fand (ab 05:00)

  • Nachwuchsprobleme und Generationenwechsel im Ehrenamt (ab 11:00)

  • Wie Netzwerke und Mentoring helfen können (ab 14:00)

  • Aufklärungsarbeit in Schulen und Meisterkursen (ab 20:00)

  • Warum Sichtbarkeit und Wertschätzung entscheidend sind (ab 22:00)

  • Die Rolle von KI, Azubi-Akademien und flexiblen Strukturen (ab 31:00)

  • Tipps für den Einstieg ins Ehrenamt und Netzwerke (ab 33:00)

  • Ein leidenschaftlicher Appell für die Selbstverwaltung (ab 37:00)

💬 Takeaways:
✅ Nachwuchs im Ehrenamt ist entscheidend für die Zukunft des Handwerks.
✅ Netzwerke und Mentoringprogramme erleichtern den Einstieg.
✅ Sichtbarkeit und Aufklärungsarbeit müssen stärker werden.
✅ Selbstverwaltung funktioniert nur mit Engagement – und Leidenschaft.
✅ Ehrenamt ist kein Zeitfresser, sondern eine Bereicherung.

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#23 Maßschneiderei heute – Gast: Stefanie Behling

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Mode mit Haltung – Maßschneiderei heute mit Stefanie Behling

In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Stefanie Behling – Maßschneiderin, Modedesignerin und überzeugte Handwerkerin. Stefanie lebt Individualität, Qualität und Handwerk – und zeigt, wie sich Maßarbeit und Digitalisierung nicht ausschließen.

Wir reden über kreative Prozesse, digitale Anproben, Nachhaltigkeit in der Mode und die Realität des Schneiderhandwerks zwischen Idealismus und Alltag. Stefanie steht für moderne Schneiderei, die nah an der Kundschaft, präzise im Handwerk und stark in der Haltung ist.

💡 Was du in dieser Folge erfährst:
✔ Wie digitale Anproben auch im Handwerk funktionieren können
✔ Warum Maßschneiderei mehr mit Identität als mit Trends zu tun hat
✔ Welche Herausforderungen die Ausbildung im Schneiderhandwerk mit sich bringt
✔ Wie man zwischen Kundenwünschen, Mode und Nachhaltigkeit balanciert
✔ Warum sich der Blick auf Handarbeit gerade wieder verändert

💡 Key Takeaways:

  • „Geht nicht“ gibt’s bei Stefanie nicht – nur kreative Lösungen

  • Maßarbeit heißt: Keine Kompromisse, dafür echte Passform

  • Handwerk kann digital, ohne an Nähe zu verlieren

  • Nachhaltigkeit beginnt beim Bewusstsein – und beim Schnitt

  • Wertschätzung für Kleidung entsteht durch Wissen, nicht durch Logos

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#40 Durchgestartet im Handwerk – Gast: Tom Klein

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Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Tom Klein: Quereinsteiger, Unternehmer und Macher.
Wir sprechen über seinen Weg ins Handwerk, warum Kreativität manchmal wichtiger ist als Perfektion und warum wir offener werden müssen, wenn wir wirklich etwas gegen den Fachkräftemangel tun wollen.

Wir reden darüber:

  • Warum Quereinsteiger eine echte Chance fürs Handwerk sind

  • Wie Kreativität und Mut neue Wege öffnen

  • Warum Empfehlungen oft mehr wert sind als Zertifikate

  • Was Social Media mit Nachwuchsgewinnung zu tun hat

  • Wie wir Handwerk menschlicher und zugänglicher machen

⏱ Kapitelmarken:
00:00 – Einstieg & Toms Weg ins Handwerk
05:41 – Fernsehen & DIY-Projekte
12:49 – Zusammenarbeit und Unterstützung im Handwerk
19:55 – Motivation, Leidenschaft & Selbstständigkeit
27:21 – Nachwuchsthemen & Berufsorientierung
33:21 – Herausforderungen im Alltag
39:17 – Offenheit für Quereinsteiger

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#28 Das Handwerk in den Medien – Gast: Robert Bittig

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Wahrnehmung, Wertschätzung, Wirkung – Wie das Handwerk sichtbarer wird

In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Moderator und Medienprofi Robert Bittig darüber, wie das Handwerk in der Gesellschaft, Politik und vor allem den Medien wahrgenommen wird.

💡 Was du in dieser Folge erfährst:
✔ Warum viele Handwerksbetriebe unterschätzt werden – auch medial.
✔ Welche Rolle Events wie die HeroCon spielen, um das Bild des Handwerks zu verändern.
✔ Warum das Handwerk mehr über sich selbst sprechen muss – und wie das geht.
✔ Welche Verantwortung Medien (und Politik!) gegenüber dem Handwerk tragen.
✔ Warum es Zeit ist für mehr Formate, die das Handwerk sichtbar machen – auch im TV.

💡 Takeaways:

  • Das Handwerk hat mehr zu bieten als man sieht, aber das reicht heute nicht mehr.

  • Sichtbarkeit beginnt im Betrieb, wird aber in den Medien multipliziert.

  • Es braucht Formate, Geschichten und Gesichter, die begeistern.

  • Wenn wir es nicht selbst erzählen, tut es niemand.

  • Und: Humor hilft, auch bei harten Themen wie Sichtbarkeit und Wahrnehmung

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#14 Frauen im Metallhandwerk – Gast: Anna Sänger

0:00 / 0:00 19,4 MB

„Ich mach das jetzt einfach!“ – Annas inspirierender Weg ins Handwerk

🔎 Worum geht’s in dieser Folge?
Aus dem Büro in die Werkstatt – Anna Sänger hat den mutigen Schritt vom Schreibtisch zum Schweißgerät gemacht. In dieser Episode erzählt sie, wie sie als Quereinsteigerin ins Metallhandwerk gefunden hat, was sie am Möbelbau begeistert und warum Frauen im Handwerk noch immer sichtbarer werden müssen.

Gemeinsam mit Kathrin spricht sie über mentale Hürden, persönliche Glaubenssätze und den Mut, eigene Wege zu gehen. Dabei wird klar: Das Handwerk braucht nicht nur neue Fachkräfte – es braucht neue Perspektiven.

Anna inspiriert mit ihrer Geschichte, zeigt, wie Selbstständigkeit im Handwerk gelingen kann und warum Kooperationen und Offenheit in der Branche so wichtig sind.

💡 Takeaways aus dieser Episode:
✅ Quereinstieg ins Handwerk? Möglich – auch ohne klassische Ausbildung.
✅ Frauen müssen im Handwerk oft mehr leisten, um ernst genommen zu werden.
✅ Das Metallhandwerk bietet viele Chancen – wenn man bereit ist, eigene Wege zu gehen.
✅ Mentale Hürden sind oft größer als fachliche – Mut zur Veränderung ist entscheidend.
✅ Junge Menschen brauchen Vorbilder – Sichtbarkeit ist alles.
✅ Stolz auf die eigene Arbeit stärkt die Branche – und die nächste Generation.
✅ Digitalisierung & Diversität sind wichtige Hebel für die Zukunft des Handwerks.

Hier findest du mehr von Anna:

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#32 Strukturen neu denken – Gast: Susanne Haus

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In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt.

Wir reden über ihren Weg ins Ehrenamt, über das Feuer, das sie für das Handwerk spürt, und über die Herausforderungen, die Handwerksorganisationen heute meistern müssen. Susanne erzählt, warum Frauen im Handwerk sichtbar werden müssen, wie Netzwerke uns stärken, und warum es höchste Zeit ist, dass sich Strukturen verändern.

💡 Takeaways aus dieser Episode:

  • Ehrenamt ist eine Chance für persönliche und berufliche Entwicklung.

  • Frauen im Handwerk brauchen Vorbilder und Räume für Austausch.

  • Digitalisierung ist kein Zukunftsthema mehr, sie ist längst da.

  • Innungen und Kammern müssen sich modernisieren, um relevant zu bleiben.

  • Selbstverwaltung im Handwerk lebt vom Mitmachen, auch von jungen Menschen.

  • Netzwerke und Offenheit sind entscheidend, um die Zukunft zu gestalten.

⏱ Kapitelmarken
00:00 – Einführung & Susannes Weg ins Handwerk
05:49 – Warum Ehrenamt eine echte Chance ist
11:33 – Frauen im Handwerk & die Kraft von Netzwerken
14:11 – Digitalisierung: Herausforderung oder Chance?
20:01 – Innungen & Kammern im Wandel
22:53 – Warum Veränderung jetzt nötig ist
25:57 – Blick nach vorn: Zukunft des Handwerks

Hier findest du mehr von Susanne Haus:

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Homepage Handwerkskammer

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#18 Ausbildung ehrlich gedacht – Gast: Michael Christmann

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Ausbildung ehrlich gedacht – Michael Christmann über Nachwuchs, Nachfolge und neue Wege im Handwerk

🔎 Worum geht’s in dieser Folge?
In dieser Woche rede ich mit Stuckateurmeister Michael Christmann – über Azubi-Abende, Generationenwechsel, Führungsfragen und darüber, was es braucht, damit junge Menschen nicht nur starten, sondern auch bleiben.

Michael erzählt offen von Erfolgen und Abbrüchen, von 80 Bewerbungen im Jahr und davon, wie seine Tochter langsam in seine Fußstapfen tritt. Dabei wird klar: Ausbildung braucht Ehrlichkeit, Haltung – und eine gute Portion Improvisation.

💡 Takeaways aus der Folge:
✔ 80 Bewerbungen pro Jahr sind kein Selbstläufer – sondern Arbeit.
✔ Erwartungsklärung vor Ausbildungsstart hilft allen Seiten.
✔ Ausbildungsabbrüche haben oft persönliche Gründe – keine betrieblichen.
✔ Emotionale Distanz in der Führung schafft Klarheit – ohne Kälte.
✔ Girls & Boys Day kann digital funktionieren – wenn man’s richtig macht.
✔ Nachfolge beginnt nicht mit der Übergabe, sondern mit Vertrauen.
✔ Digitalisierung und Standortwechsel gehören zur Zukunftsstrategie.
✔ Ruhe bewahren – und Türen öffnen, aber nicht durchschieben.

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#35 Verantwortung im Vertrieb – Gast: Jens Löser

0:00 / 0:00 25,4 MB

„Vertrieb ist helfen.“
In dieser Folge von Nach fest kommt ab spreche ich mit Jens Löser über Vertrieb im Handwerk. Jens bringt jede Menge Praxisbeispiele, Humor und Klartext mit: Warum Vertrieb Verantwortung bedeutet, welche Prozesse wirklich zählen und weshalb es oft schon reicht, ein kleines bisschen besser zu sein als der Wettbewerb.

💡 Was dich in dieser Episode erwartet:

  • (00:00) Einstieg & Jens‘ Ansatz: Verantwortung im Vertrieb

  • (04:13) Die drei Kernprozesse: Neukundengewinnung, Bestandskundenpflege & Anfrage-Management

  • (08:53) Verkaufsgespräche: Sympathie, Vertrauen, Kompetenz

  • (14:20) Bestandskundenpflege – warum der Blumenstrauß zu Hause eine gute Metapher ist

  • (18:22) Verantwortung übernehmen: Erfolg ist deine Entscheidung

  • (21:04) Seminartourismus vs. echte Weiterbildung

  • (27:12) Vertrieb ist Teamaufgabe – Basics im Kundenkontakt

  • (33:47) Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Vertrieb

  • (37:12) Erste konkrete Schritte für kleine Betriebe

  • (40:31) Bücher & Ressourcen für mehr Vertriebserfolg

🔎 Takeaways:

  • Vertrieb im Handwerk braucht System, Schlagzahl und Haltung.

  • Erfolg im Vertrieb heißt: Verantwortung übernehmen.

  • Bestandskundenpflege ist oft die unterschätzte Königsdisziplin.

  • Kleine, konkrete Schritte bringen mehr als große Konzepte.

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