• Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg Podcast

    Positionierung, Führung, Nachwuchs: Wie wird man zum Unternehmer im Handwerk? – Gast: Thorsten Hein

    75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

    Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

    • Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

    • Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

    • Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

    • Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

    • Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

    • Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

    • Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

    Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk
    04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist
    06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde
    08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer
    10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb
    13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle
    16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren
    19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media
    22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess
    24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke
    29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung
    33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen
    39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen
    41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte
    48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit
    53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

    Hier findest du mehr von Thorsten:

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    Nachfolge im Handwerk: Wie verändert eine Übergabe Betrieb, Familie und Führung? – Sonderfolge

    Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.

    In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt

    • Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird

    • Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen

    • Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken

    • Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht

    • Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet

    • Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben

    Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.

    • 00:00 Intro & Einleitung

    • 04:26 Erste Schritte und Motivation

    • 07:50 Hintergründe und Konzepte

    • 09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel

    • 13:05 Mentale Last

    • 15:00 Führungskultur und Verantwortungen

    • 18:20 Reibungen und neue Führungskräfte

    • 25:10 Privatleben

    • 27:15 Zukunftsvisionen

    • 32:00 Persönliche Motivation

    Hier findest du mehr von meinen Gästen:

    Dachdeckerei Behm

    Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen

    Planzen Breuer

    Pflanzen Breuer Instagram

    Sichtbarkeit, Führung, Servicedenken: Wo steht die Baubranche heute? – Gast: Fabio Gentile

    Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.

    Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts „Der Höfliche und der Baustein“, kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde

    • Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem

    • Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird

    • Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt

    • Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen

    • Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist

    • Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung

    Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg
    03:00 – Wann Arbeit Sinn macht
    05:00 – Stellenabbau in der Baubranche
    08:00 – Wer gehört zur Baubranche?
    10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause
    14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten
    16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?
    18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs
    22:00 – Wort zählt
    24:00 – Entscheiden vs. schieben
    27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren
    29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel
    32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht
    38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus
    41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit
    44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt
    47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben

    Hier findest du mehr von Fabio:

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    Handwerk im Architekturstudium: Was fehlt ohne Praxiserfahrung wirklich? – Gast: Christof Lungwitz

    An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.

    Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen

    • Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist

    • Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist

    • Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation

    • Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht

    • Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist

    • Wie Haptik Vertrauen schafft

    Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg
    03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen
    06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik
    08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen
    10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen
    12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler
    17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt
    19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit
    21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist
    24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis
    27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage
    31:00 – Dreidimensionales Denken
    33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat
    35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss

    Hier findest du mehr von Christof Lungwitz:

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    Meisterprüfung im Handwerk: Was prüft der Prüfungsausschuss wirklich? – Gast: Cehan San

    Der Meisterprüfungsausschuss gilt vielen als schwarze Box. Wer sitzt da eigentlich drin? Was wird wirklich abgefragt? Und warum tut das alles jemand im Ehrenamt?

    Cehan San, SHK-Handwerksmeister, Unternehmer und Obermeister der Innung Oldenburg, sitzt seit zehn Jahren im Meisterprüfungsausschuss und spricht heute offen darüber, was er dort erlebt, was ihm auffällt und was sich ändern müsste.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Cehan den Prüfungsausschuss als Arbeitnehmer betrat und ihn als Arbeitgeber weiterführt

    • Was er sich von Meisterschülern wünscht und was ihn wirklich traurig macht

    • Warum fehlende Berufsjahre vor der Meisterschule in der Prüfung sichtbar werden

    • Was Software leisten kann und wo das handwerkliche Gefühl unverzichtbar bleibt

    • Ob Siezen in der Prüfung Respekt erzeugt oder Druck

    • Warum der Meistertitel nicht an Wert verlieren darf

    • Was Digitalisierung im Prüfungsausschuss noch verändern muss

    • Dass Prüfer ihr Ehrenamt oft neben einem 24-Mann-Betrieb stemmen und das kaum jemand weiß

    Eine Folge über Qualität, Verantwortung und die Frage, was es wirklich bedeutet, Meister seines Faches zu sein.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Cehans Weg ins Handwerk
    03:00 – Zehn Jahre Kundendienst und der Schritt in die Selbstständigkeit
    05:00 – Wertschätzung als Thema im Handwerk
    07:00 – Wie Cehan in den Meisterprüfungsausschuss kam
    09:00 – Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, auch im Ausschuss
    12:00 – Der Schuss zum Unternehmer: Entscheidungen aus dem Bauch
    15:00 – Was Meisterschüler mitbringen und was fehlt
    18:00 – Wenn Prüfling sich nur auf Software verlässt
    22:00 – Soll der Meister erst nach Berufsjahren gemacht werden?
    26:00 – Vollzeit vs. Teilzeit-Meisterschule
    28:00 – Wer sitzt im Prüfungsausschuss
    31:00 – Siezen oder Duzen in der Prüfung?
    34:00 – Bestehensquote und was Cehan traurig macht
    38:00 – Ehrenamt ohne Wissen der Prüflinge
    40:00 – Was sich im Prüfungswesen ändern müsste: Digitalisierung und Dozenten

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