Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.
In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.
Du erfährst unter anderem:
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Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt
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Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird
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Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen
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Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken
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Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht
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Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet
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Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben
Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.
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00:00 Intro & Einleitung
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04:26 Erste Schritte und Motivation
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07:50 Hintergründe und Konzepte
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09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel
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13:05 Mentale Last
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15:00 Führungskultur und Verantwortungen
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18:20 Reibungen und neue Führungskräfte
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25:10 Privatleben
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27:15 Zukunftsvisionen
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32:00 Persönliche Motivation
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Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.
Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts „Der Höfliche und der Baustein“, kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.
Du erfährst unter anderem:
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Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde
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Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem
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Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird
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Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt
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Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen
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Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist
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Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung
Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg
03:00 – Wann Arbeit Sinn macht
05:00 – Stellenabbau in der Baubranche
08:00 – Wer gehört zur Baubranche?
10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause
14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten
16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?
18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs
22:00 – Wort zählt
24:00 – Entscheiden vs. schieben
27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren
29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel
32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht
38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus
41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit
44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt
47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben
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An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.
Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.
Du erfährst unter anderem:
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Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen
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Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist
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Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist
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Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation
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Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht
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Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist
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Wie Haptik Vertrauen schafft
Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg
03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen
06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik
08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen
10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen
12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler
17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt
19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit
21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist
24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis
27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage
31:00 – Dreidimensionales Denken
33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat
35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss
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Der Meisterprüfungsausschuss gilt vielen als schwarze Box. Wer sitzt da eigentlich drin? Was wird wirklich abgefragt? Und warum tut das alles jemand im Ehrenamt?
Cehan San, SHK-Handwerksmeister, Unternehmer und Obermeister der Innung Oldenburg, sitzt seit zehn Jahren im Meisterprüfungsausschuss und spricht heute offen darüber, was er dort erlebt, was ihm auffällt und was sich ändern müsste.
Du erfährst unter anderem:
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Warum Cehan den Prüfungsausschuss als Arbeitnehmer betrat und ihn als Arbeitgeber weiterführt
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Was er sich von Meisterschülern wünscht und was ihn wirklich traurig macht
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Warum fehlende Berufsjahre vor der Meisterschule in der Prüfung sichtbar werden
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Was Software leisten kann und wo das handwerkliche Gefühl unverzichtbar bleibt
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Ob Siezen in der Prüfung Respekt erzeugt oder Druck
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Warum der Meistertitel nicht an Wert verlieren darf
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Was Digitalisierung im Prüfungsausschuss noch verändern muss
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Dass Prüfer ihr Ehrenamt oft neben einem 24-Mann-Betrieb stemmen und das kaum jemand weiß
Eine Folge über Qualität, Verantwortung und die Frage, was es wirklich bedeutet, Meister seines Faches zu sein.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Cehans Weg ins Handwerk
03:00 – Zehn Jahre Kundendienst und der Schritt in die Selbstständigkeit
05:00 – Wertschätzung als Thema im Handwerk
07:00 – Wie Cehan in den Meisterprüfungsausschuss kam
09:00 – Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, auch im Ausschuss
12:00 – Der Schuss zum Unternehmer: Entscheidungen aus dem Bauch
15:00 – Was Meisterschüler mitbringen und was fehlt
18:00 – Wenn Prüfling sich nur auf Software verlässt
22:00 – Soll der Meister erst nach Berufsjahren gemacht werden?
26:00 – Vollzeit vs. Teilzeit-Meisterschule
28:00 – Wer sitzt im Prüfungsausschuss
31:00 – Siezen oder Duzen in der Prüfung?
34:00 – Bestehensquote und was Cehan traurig macht
38:00 – Ehrenamt ohne Wissen der Prüflinge
40:00 – Was sich im Prüfungswesen ändern müsste: Digitalisierung und Dozenten
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Die Energiewende ist kein Zukunftsprojekt. Sie passiert gerade und das Handwerk steht mittendrin. Diese Folge zeigt, was läuft, was stockt und warum politische Unklarheit teure Konsequenzen hat.
Michael Hoppe, Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Inhaber eines auf Wärmepumpen spezialisierten Betriebs in Ravensburg, spricht offen über Frustration, Fachkompetenz und die Frage, warum Deutschland trotz allem Wissen so langsam vorankommt.
Du erfährst unter anderem:
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Warum das Wort „Energiewende“ bei Michael zunächst Frustration auslöst
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Weshalb Deutschland Wissen hat, aber nicht nutzt
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Was politische Unklarheit mit dem Heizungsgesetz ausgelöst hat und noch immer auslöst
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Warum Wärmepumpen auch im Altbau funktionieren und woher die Skepsis trotzdem kommt
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Was passieren würde, wenn alle Gebäude auf Wärmepumpen umgestellt würden
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Warum Wasserstoff als Heizlösung für Michael keine Antwort ist
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Wie Michael seinen Betrieb aufgebaut hat, damit er auch ohne ihn läuft
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Was ein Burnout mit Vorhofflimmern ihn über Unternehmerschaft gelehrt hat
Eine Folge über Fachkompetenz, politischen Mut und die Frage, warum wir die Suppe immer noch mit der Gabel essen.
Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Michaels Weg ins Handwerk
05:00 – Vierte Generation, Perfektionismus und loslassen lernen
08:00 – Betrieb aufbauen, der ohne einen läuft
10:00 – Energiewende: das erste Gefühl ist Frustration
13:00 – Deutschland denkt zu klein als die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt
17:00 – Heizungsgesetz, Politikabsagen und Jens Spahns Ölheizung
21:00 – Fachwissen liegt brach: vier Tage Reaktionszeit für Verbände
25:00 – Was wäre, wenn Politik wirklich auf Fachverbände hören würde?
29:00 – Warum Fachverbände selbst nicht aus einem Ton sprechen
33:00 – Wärmepumpe im Altbau: geht nicht? Geht doch.
36:00 – Was passiert, wenn wir wirklich massiv auf Wärmepumpen umsteigen?
40:00 – Wasserstoff als Heizlösung: ein Rechenbeispiel
43:00 – Wünsche fürs Handwerk und die Energiewende
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