• Nach fest kommt ab - Der Podcast fürs Handwerk von Kathrin Post-Isenberg Podcast

    Nachwuchs im Handwerk: Warum scheitert die Verbindung zwischen Schule und Ausbildung? – Gast: Kathrin Stäblein

    Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.

    Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben

    • Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat

    • Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen

    • Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet

    • Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können

    • Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden

    • Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt

    • Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat

    Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.

    Zeitstempel

    00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast
    03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma
    08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist
    11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin
    15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann
    21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt
    26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit
    29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?
    32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde
    36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen
    40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht
    44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch
    49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus
    53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk

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    Positionierung, Führung, Nachwuchs: Wie wird man zum Unternehmer im Handwerk? – Gast: Thorsten Hein

    75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.

    Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt

    • Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt

    • Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken

    • Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie

    • Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist

    • Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören

    • Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat

    • Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt

    Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk
    04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist
    06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde
    08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer
    10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb
    13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle
    16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren
    19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media
    22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess
    24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke
    29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung
    33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen
    39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen
    41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte
    48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit
    53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen

    Hier findest du mehr von Thorsten:

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    Nachfolge im Handwerk: Wie verändert eine Übergabe Betrieb, Familie und Führung? – Sonderfolge

    Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.

    In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.

    Du erfährst unter anderem:

    • Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt

    • Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird

    • Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen

    • Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken

    • Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht

    • Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet

    • Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben

    Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.

    • 00:00 Intro & Einleitung

    • 04:26 Erste Schritte und Motivation

    • 07:50 Hintergründe und Konzepte

    • 09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel

    • 13:05 Mentale Last

    • 15:00 Führungskultur und Verantwortungen

    • 18:20 Reibungen und neue Führungskräfte

    • 25:10 Privatleben

    • 27:15 Zukunftsvisionen

    • 32:00 Persönliche Motivation

    Hier findest du mehr von meinen Gästen:

    Dachdeckerei Behm

    Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen

    Planzen Breuer

    Pflanzen Breuer Instagram

    Sichtbarkeit, Führung, Servicedenken: Wo steht die Baubranche heute? – Gast: Fabio Gentile

    Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.

    Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts „Der Höfliche und der Baustein“, kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde

    • Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem

    • Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird

    • Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt

    • Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen

    • Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist

    • Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung

    Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg
    03:00 – Wann Arbeit Sinn macht
    05:00 – Stellenabbau in der Baubranche
    08:00 – Wer gehört zur Baubranche?
    10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause
    14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten
    16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?
    18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs
    22:00 – Wort zählt
    24:00 – Entscheiden vs. schieben
    27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren
    29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel
    32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht
    38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus
    41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit
    44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt
    47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben

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    Handwerk im Architekturstudium: Was fehlt ohne Praxiserfahrung wirklich? – Gast: Christof Lungwitz

    An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.

    Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.

    Du erfährst unter anderem:

    • Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen

    • Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist

    • Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist

    • Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation

    • Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht

    • Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist

    • Wie Haptik Vertrauen schafft

    Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.

    ⏱ Zeitstempel

    00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg
    03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen
    06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik
    08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen
    10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen
    12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler
    17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt
    19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit
    21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist
    24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis
    27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage
    31:00 – Dreidimensionales Denken
    33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat
    35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss

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