In Teil 1 der Serie „Depressionen im Handwerk“ spreche ich mit Sebastian Turner, Kfz-Mechatroniker und ehemaliger Meisterschüler von mir, über das Leben mit Depression in der Werkstatt. Es geht um Ausbildung, Betriebswechsel, Leistungsdruck und darum, was Betriebe mit minimalem Aufwand besser machen können.
Was du in dieser Folge erfährst:
-
Wie sich Depression im Werkstattalltag anfühlt und was ihn mit 16 beim Ausbildungsstart beschäftigt hat
-
Warum zwei Gesellen, die zugehört haben, für ihn einen großen Unterschied gemacht haben
-
Was passiert, wenn Fehler mit Druck statt mit Verständnis beantwortet werden
-
Warum Leistungslohn und Zeitdruck im Kfz-Gewerbe es Ausbildern schwer machen, sich Zeit für Azubis zu nehmen
-
Was Sebastian sich von Azubis, Gesellen und Meistern wünscht
-
Warum das Schrauben selbst ihm Halt gibt
Kapitel
-
00:00 Begrüßung und die Strich-Regel
-
01:12 „Nach fest kommt ab“ in der Kfz-Werkstatt
-
03:24 Warum Sebastian über Depression spricht
-
04:33 Ausbildungsstart mit 16
-
06:38 Erste Anzeichen in der Kindheit
-
08:10 Schrauben als Ruhepol: Weg ins Kfz-Handwerk
-
12:21 Offenheit im Betrieb und zwei Gesellen als Rückhalt
-
16:14 Versetzung und Betriebswechsel
-
19:05 Toxisches Umfeld und Selbstzweifel
-
22:34 Feinfühlig für andere
-
25:45 Was Ausbilder wissen sollten
-
29:14 Leistungsdruck im Kfz-Gewerbe
-
31:08 Was Halt gibt und Selbstwirksamkeit beim Schrauben
-
36:20 Wünsche an Azubis
-
40:06 Wünsche an Gesellen und Meister
-
45:49 Die Schraube als Metapher, Handwerk als Halt
-
49:37 Schlussfrage und Appell an die Betriebe
Wenn du selbst betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst: Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Das Info-Telefon der Deutschen Depressionshilfe erreichst du unter 0800 33 44 533.
Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit? Schreibe mir gerne an hello@kathrinpost.de
Nachfolge scheitert selten an Zahlen. Sie scheitert an dem, was unausgesprochen bleibt.
Svenja Bremer, Unternehmensberaterin, Dozentin an der Handwerkskammer und Nachfolge-Expertin, begleitet Betriebe durch einen der schwierigsten Prozesse, den ein Unternehmen durchlaufen kann und spricht offen darüber, was dabei wirklich passiert.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum Nachfolge aus der Belegschaft immer häufiger wird und warum das gut ist
-
Welche Wünsche Übergeber und Übernehmende haben und warum beide selten darüber sprechen
-
Woran die meisten Nachfolgen wirklich scheitern
-
Was passiert, wenn das Team nicht früh genug einbezogen wird
-
Ob das Sprichwort stimmt: die erste Generation baut auf, die zweite genießt, die dritte reißt ab
-
Warum externe Begleitung unbequeme Fragen stellt und warum genau das wichtig ist
-
Wie sich Führungsstil zwischen den Generationen verändert
Eine Folge über Loslassen, Verantwortung übernehmen und die Fragen, die gestellt werden müssen, auch wenn sie wehtun.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg: Svenjas Weg ins Handwerk
03:00 – Wie sich die häufigste Form der Nachfolge gerade wandelt
07:00 – Übernahme vs. Neugründung: wo liegt der Vorteil?
10:00 – Woran Nachfolgen wirklich scheitern
12:00 – Was Übergeber und Übernehmende sich wünschen und nicht sagen
15:00 – Stimmt das Sprichwort? Die dritte Generation reißt ab
18:00 – Warum externe Begleitung einen Unterschied macht
20:00 – Das Negativbeispiel: wenn das Team nicht einbezogen wird
24:00 – Wie jüngere Generationen anders führen
26:00 – Unternehmenskultur vs. Obstkorb
29:00 – Wie viel passiert in der Bubble und was draußen noch nicht angekommen ist
36:00 – Was Schule mit dem Nachwuchsmangel zu tun hat
40:00 – Empfehlungen: Was tun, wenn kein Nachfolger in Sicht ist?
43:00 – Abschluss und Wunsch fürs Handwerk
Hier findest du mehr von Svenja:
Homepage
LinkedIn
Instagram
Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit?
Schicke mir gerne eine Mail an hello@kathrinpost.de
Führen aus Angst. Toxische Chefs. Azubis, die schweigen, bis sie gehen. Themen, die im Handwerk genauso vorkommen wie überall, aber zu selten offen besprochen werden.
Michael Rost, Psychotherapeut und Leiter eines psychologischen Teams in einer akutpsychosomatischen Klinik, wechselt die Perspektive: Er schaut von außen auf kleine Teams, Führungskräfte und die Frage, was Führung eigentlich mit Menschen macht.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum Respekt durch Demut entsteht, nicht durch Position
-
Was toxische Führung wirklich bedeutet und warum der Begriff oft zu einfach benutzt wird
-
Wie Michael Rost selbst unverhofft zur Führungskraft wurde und was er daraus gelernt hat
-
Warum Führen aus Angst meist aus der eigenen Biografie kommt
-
Wie man erkennt, dass es einem Azubi nicht gut geht und was man dann tun kann
-
Warum Übermotivation manchmal ein Warnsignal ist
-
Was passiert, wenn man zu empathisch führt
Eine Folge für alle, die führen. Und für alle, die geführt werden.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg: Michael und sein Weg zur Führungsrolle
05:00 – Wie man unverhofft Führungskraft wird
08:00 – Wenn die Rolle sich verändert, ob man will oder nicht
12:00 – Führen aus Angst: was dahintersteckt
17:00 – Konfliktscheu und Führung: wo das herkommt
20:00 – Azubis schützen: wann Eingreifen hilft und wann es schadet
25:00 – Toxische Führung: eine Definition aus der Chemie
31:00 – Nicht alle gleich führen und warum das so wichtig ist
35:00 – Wenn zu viel Empathie zur Falle wird
39:00 – Als wer soll ich jetzt hier sitzen? Ein Trick für schwierige Gespräche
43:00 – Woran merkt man, dass es jemandem nicht gut geht?
47:00 – Übermotivation als Warnsignal
50:00 – Wünsche: Demut für Führungskräfte, Selbstwahrnehmung fürs Handwerk
Hier findest du mehr von Michael:
UmLeidung Youtube
LinkedIn
Instagram
Du hast Ideen für mich oder Lust auf eine Zusammenarbeit?
Schicke mir gerne eine Mail an hello@kathrinpost.de
Cosplay, Anime, eine Oma mit Nadel und Faden und dann das Staatstheater Darmstadt. Der Weg von Kathrin Stäble ins Schneiderhandwerk war alles andere als geradlinig. Und genau das macht diese Folge besonders.
Kathrin Stäblein, Herrenmaßschneiderin und Realschullehrerin für Textilgestaltung, spricht über die Verbindung zwischen Schule und Handwerk und warum diese Verbindung heute so oft fehlt.
Du erfährst unter anderem:
-
Wie Cosplay und eine nähende Oma den Grundstein für eine Handwerksausbildung gelegt haben
-
Warum kreative Arbeit im Theater irgendwann nicht mehr gereicht hat
-
Was Feinmotorik mit Tablets zu tun hat und warum Kinder heute weniger Frustrationstoleranz mitbringen
-
Warum das Gymnasium systematisch nicht auf Ausbildungsberufe vorbereitet
-
Was eintägige Schulpraktika leisten und was sie nicht leisten können
-
Wie Betriebe und Schulen aneinander vorbeireden
-
Warum Einzelpersonen darüber entscheiden, ob ein Betrieb überhaupt in eine Schule kommt
-
Was Adultismus mit dem Nachwuchsmangel im Handwerk zu tun hat
Eine Folge über Fäden, die sich ziehen zwischen Passion, Bildungssystem und dem, was junge Menschen wirklich brauchen.
Zeitstempel
00:00 – Premiere: zwei Kathrins im Podcast
03:00 – Cosplay, Anime und die nähende Oma
08:00 – Warum das Theater nicht geblieben ist
11:00 – Von Basel bis Düsseldorf: der lange Weg zur Lehrerin
15:00 – Textilgestaltung in der Schule: was das Fach leisten kann
21:00 – Was Kinder heute mitbringen und was fehlt
26:00 – Knöpfe, Fast Fashion und die Wertigkeit von Handarbeit
29:00 – Gymnasium vs. Realschule: wer wird für was ausgebildet?
32:00 – Was man Abiturienten empfehlen würde
36:00 – Handwerk in der Schule: mehr Fächer, mehr Chancen
40:00 – Wenn Betriebe an Schultüren klingeln und niemand aufmacht
44:00 – Praktika: zu kurz, zu selten, zu bürokratisch
49:00 – Was sich ändern müsste: Kommunikation und Adultismus
53:00 – Abschluss und Wünsche fürs Handwerk
Hier findest du mehr von Kathrin:
Homepage
LinkedIn
75 bis 80 Bewerbungen für eine Azubi-Stelle. 95 % davon von Frauen. In einer Schreinerei.
Thorsten Hein, Schreinermeister und Inhaber der Hein Holzmanufaktur, ist zurück und diesmal geht es um die Frage, wie man nicht nur Nachwuchs gewinnt, sondern wirklich ein Azubi-Magnet wird.
Du erfährst unter anderem:
-
Wie Thorsten auf 75 bis 80 Bewerbungen gekommen ist und was dahinter steckt
-
Warum 95 % der Bewerbungen von Frauen kamen und was das über Arbeitgebermarke aussagt
-
Was Social Media, Authentizität und ein einfacher Bewerbungsprozess wirklich bewirken
-
Warum kreative Freiräume für Mitarbeitende kein Luxus sind, sondern Strategie
-
Was der Unterschied zwischen Selbstständigen und echten Unternehmern ist
-
Warum Loslassen, Vertrauen und Leitplanken zusammengehören
-
Was Führung mit Fußballschiedsrichtern zu tun hat
-
Weshalb ein Betrieb nur übergabefähig ist, wenn er nicht an einer Person hängt
Eine Folge über Nachwuchs, Vertrauen und die Frage, was ein Betrieb sein muss, damit Menschen wirklich bleiben wollen.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Thorstens Weg ins Handwerk
04:00 – Erste Selbstständigkeit: was schiefgelaufen ist
06:00 – Was Thorsten heute anders machen würde
08:00 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer
10:00 – Die Brille des Vaters: Nachfolge im Elternbetrieb
13:00 – Azubi-Magnet: Zahlen und Kanäle
16:00 – Warum 95 % der Bewerberinnen Frauen waren
19:00 – Arbeitgebermarke und Social Media
22:00 – Barrierearmer Bewerbungsprozess
24:00 – Pünktlichkeit und Servicegedanke
29:00 – Kleine Etiketten, große Wirkung
33:00 – Leitplanken, Ego und Loslassen
39:00 – Was Azubis im Handwerk schnell lernen
41:00 – Kreative Freiräume und eigene Produkte
48:00 – Führung, Vertrauen und Übergabefähigkeit
53:00 – Abschluss: auf Nachwuchs setzen
Hier findest du mehr von Thorsten:
Homepage
LinkedIn
Instagram
Nachfolge im Handwerk ist kein rein finanzielles Thema. Es ist ein emotionales. Und diese Sonderfolge zeigt genau das: aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven.
In dieser Sonderfolge zum Thema Nachfolge kommen zu Wort: Eckhard Behm, Senior-Chef der Dachdeckerei Behm, dessen Sohn die Nachfolge bereits vollständig übernommen hat. Ina Pesch, Steinmetzin und Übernehmerin eines nicht-familiären Betriebs, die sich mitten im Prozess befindet. Und Doris Breuer, Seniorin eines Gartencenters, deren Tochter Hanna gerade erst einsteigt.
Du erfährst unter anderem:
-
Wie eine Nachfolge innerhalb der Familie schrittweise und fast lautlos gelingt
-
Warum die Übernahme eines nicht-familiären Betriebs mental oft unterschätzt wird
-
Was Businesspläne, Bankgespräche und Notartermine mit einer Übernehmerin wirklich machen
-
Wie man eine Tochter einarbeitet, ohne sie zu erdrücken
-
Warum Unternehmenskultur und Führungsstil bei jeder Übergabe mitübergeben werden, ob man will oder nicht
-
Wie sich der Arbeitsmarkt verändert hat und was das für neue Chefs bedeutet
-
Was Übergabefähigkeit wirklich bedeutet und warum viele Betriebe sie nicht haben
Eine Folge über Loslassen, Ankommen und die Frage, was man wirklich übergibt, wenn man einen Betrieb übergibt.
-
00:00 Intro & Einleitung
-
04:26 Erste Schritte und Motivation
-
07:50 Hintergründe und Konzepte
-
09:10 Einarbeitung und Rollenwechsel
-
13:05 Mentale Last
-
15:00 Führungskultur und Verantwortungen
-
18:20 Reibungen und neue Führungskräfte
-
25:10 Privatleben
-
27:15 Zukunftsvisionen
-
32:00 Persönliche Motivation
Hier findest du mehr von meinen Gästen:
Dachdeckerei Behm
Steinmetzte & Bildhauer Davertzhofen
Planzen Breuer
Pflanzen Breuer Instagram
Pünktlichkeit. Servicegedanke. Sauberkeit auf der Baustelle. Klingt nach Selbstverständlichkeiten. Sind sie aber nicht und genau das ist das Problem.
Fabio Gentile, Gründer der Marketingagentur Fabjulous und Co-Host des Bau-Podcasts „Der Höfliche und der Baustein“, kennt die Baubranche von mehreren Seiten: als Lieferant direkt auf der Baustelle, als Vertriebsmann im Startup und heute als Marketingexperte, der Unternehmen sichtbar macht. Sein Blick von außen ist schonungslos und konstruktiv.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum erfolgreiche Betriebe in der Baubranchenkrise oft in derselben Nische sitzen wie scheiternde
-
Warum Unpünktlichkeit kein Handwerkerproblem ist, sondern ein Chefproblem
-
Weshalb Servicegedanke nicht in der Ausbildung gelehrt werden muss, wenn er im Betrieb vorgelebt wird
-
Was ein fauler Apfel in der Kolonne anrichtet und was ein Zugpferd bewirkt
-
Wie Homeoffice, Führung und Zusammenhalt zusammenhängen
-
Warum Fabio trotz allem optimistisch für die Zukunft der Baubranche ist
-
Was er sich für das Handwerk wünscht: moderner in der Denke, menschlich in der Haltung
Eine Folge über Menschen, die bauen und die Frage, was von ihnen eigentlich erwartet wird.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg
03:00 – Wann Arbeit Sinn macht
05:00 – Stellenabbau in der Baubranche
08:00 – Wer gehört zur Baubranche?
10:00 – Baustellen Express: die gestohlene Pause
14:00 – Warum Handwerker den Händler nicht aufgeben wollten
16:00 – Pünktlichkeit: wer ist verantwortlich?
18:00 – Servicegedanke und die Rolle des Chefs
22:00 – Wort zählt
24:00 – Entscheiden vs. schieben
27:00 – Servicegedanke vorleben statt lehren
29:00 – Der Dachdecker ohne einen Krümel
32:00 – Was die Baubranche mit Menschen macht
38:00 – KI, Digitalisierung und Fabios Optimismus
41:00 – Vier-Tage-Woche und mentale Gesundheit
44:00 – Homeoffice und Zusammenhalt
47:00 – Abschluss: moderner denken, menschlich bleiben
Hier findest du mehr von Fabio:
Homepage
LinkedIn
Instagram
TikTok
An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.
Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen
-
Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist
-
Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist
-
Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation
-
Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht
-
Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist
-
Wie Haptik Vertrauen schafft
Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg
03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen
06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik
08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen
10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen
12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler
17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt
19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit
21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist
24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis
27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage
31:00 – Dreidimensionales Denken
33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat
35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss
Hier findest du mehr von Christof Lungwitz:
Homepage
Instagram
Du hast Ideen für mich oder Lust auf Zusammenarbeit?
Schreib mir gerne unter hello@kathrinpost.de
Der Meisterprüfungsausschuss gilt vielen als schwarze Box. Wer sitzt da eigentlich drin? Was wird wirklich abgefragt? Und warum tut das alles jemand im Ehrenamt?
Cehan San, SHK-Handwerksmeister, Unternehmer und Obermeister der Innung Oldenburg, sitzt seit zehn Jahren im Meisterprüfungsausschuss und spricht heute offen darüber, was er dort erlebt, was ihm auffällt und was sich ändern müsste.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum Cehan den Prüfungsausschuss als Arbeitnehmer betrat und ihn als Arbeitgeber weiterführt
-
Was er sich von Meisterschülern wünscht und was ihn wirklich traurig macht
-
Warum fehlende Berufsjahre vor der Meisterschule in der Prüfung sichtbar werden
-
Was Software leisten kann und wo das handwerkliche Gefühl unverzichtbar bleibt
-
Ob Siezen in der Prüfung Respekt erzeugt oder Druck
-
Warum der Meistertitel nicht an Wert verlieren darf
-
Was Digitalisierung im Prüfungsausschuss noch verändern muss
-
Dass Prüfer ihr Ehrenamt oft neben einem 24-Mann-Betrieb stemmen und das kaum jemand weiß
Eine Folge über Qualität, Verantwortung und die Frage, was es wirklich bedeutet, Meister seines Faches zu sein.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Cehans Weg ins Handwerk
03:00 – Zehn Jahre Kundendienst und der Schritt in die Selbstständigkeit
05:00 – Wertschätzung als Thema im Handwerk
07:00 – Wie Cehan in den Meisterprüfungsausschuss kam
09:00 – Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, auch im Ausschuss
12:00 – Der Schuss zum Unternehmer: Entscheidungen aus dem Bauch
15:00 – Was Meisterschüler mitbringen und was fehlt
18:00 – Wenn Prüfling sich nur auf Software verlässt
22:00 – Soll der Meister erst nach Berufsjahren gemacht werden?
26:00 – Vollzeit vs. Teilzeit-Meisterschule
28:00 – Wer sitzt im Prüfungsausschuss
31:00 – Siezen oder Duzen in der Prüfung?
34:00 – Bestehensquote und was Cehan traurig macht
38:00 – Ehrenamt ohne Wissen der Prüflinge
40:00 – Was sich im Prüfungswesen ändern müsste: Digitalisierung und Dozenten
Hier findest du mehr von Cehan:
Homepage
LinkedIn
Instagram
Tiktok
Du hast Ideen für mich oder Lust auf Zusammenarbeit?
Schicke mir gerne eine Mail an hello@kathrinpost.de
Die Energiewende ist kein Zukunftsprojekt. Sie passiert gerade und das Handwerk steht mittendrin. Diese Folge zeigt, was läuft, was stockt und warum politische Unklarheit teure Konsequenzen hat.
Michael Hoppe, Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Inhaber eines auf Wärmepumpen spezialisierten Betriebs in Ravensburg, spricht offen über Frustration, Fachkompetenz und die Frage, warum Deutschland trotz allem Wissen so langsam vorankommt.
Du erfährst unter anderem:
-
Warum das Wort „Energiewende“ bei Michael zunächst Frustration auslöst
-
Weshalb Deutschland Wissen hat, aber nicht nutzt
-
Was politische Unklarheit mit dem Heizungsgesetz ausgelöst hat und noch immer auslöst
-
Warum Wärmepumpen auch im Altbau funktionieren und woher die Skepsis trotzdem kommt
-
Was passieren würde, wenn alle Gebäude auf Wärmepumpen umgestellt würden
-
Warum Wasserstoff als Heizlösung für Michael keine Antwort ist
-
Wie Michael seinen Betrieb aufgebaut hat, damit er auch ohne ihn läuft
-
Was ein Burnout mit Vorhofflimmern ihn über Unternehmerschaft gelehrt hat
Eine Folge über Fachkompetenz, politischen Mut und die Frage, warum wir die Suppe immer noch mit der Gabel essen.
Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Michaels Weg ins Handwerk
05:00 – Vierte Generation, Perfektionismus und loslassen lernen
08:00 – Betrieb aufbauen, der ohne einen läuft
10:00 – Energiewende: das erste Gefühl ist Frustration
13:00 – Deutschland denkt zu klein als die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt
17:00 – Heizungsgesetz, Politikabsagen und Jens Spahns Ölheizung
21:00 – Fachwissen liegt brach: vier Tage Reaktionszeit für Verbände
25:00 – Was wäre, wenn Politik wirklich auf Fachverbände hören würde?
29:00 – Warum Fachverbände selbst nicht aus einem Ton sprechen
33:00 – Wärmepumpe im Altbau: geht nicht? Geht doch.
36:00 – Was passiert, wenn wir wirklich massiv auf Wärmepumpen umsteigen?
40:00 – Wasserstoff als Heizlösung: ein Rechenbeispiel
43:00 – Wünsche fürs Handwerk und die Energiewende
Hier findest du mehr von Michael:
Homepage
LinkedIn
Instagram
Tiktok