An einem Kunsthandwerkerstand in Siegburg fiel ein Stück Holz auf: glatt, fast wie Papier, und trotzdem ein Block. Dahinter stand Christof Lungwitz. Was folgte, war ein Gespräch über Materialität, Handwerk und eine Lücke im Ausbildungssystem, über die viel zu selten gesprochen wird.
Christof Lungwitz, Tischler, Innenarchitekt, Grafikdesigner und ehemaliger Lehrbeauftragter, spricht über die Frage, warum angehende Architektinnen und Innenarchitekten besser verstehen würden, was sie entwerfen, wenn sie vorher mal selbst etwas gebaut hätten.
Du erfährst unter anderem:
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Warum Christof Lungwitz empfiehlt, vor oder während eines Architekturstudiums eine Tischlerlehre zu machen
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Was Studierende mit handwerklicher Erfahrung anders machen und warum das sichtbar ist
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Warum der Bachelor-Studiengang für ihn eine der größten Fehlentwicklungen im Bildungssystem ist
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Wie Modelle und Zeichnen auf Papier mehr leisten als jeder Laptop in der Kundenpräsentation
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Was passiert, wenn Design auf Handwerk trifft und keiner die Sprache des anderen spricht
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Warum Materialität am Computer nicht erlernbar ist
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Wie Haptik Vertrauen schafft
Eine Folge über die Brücke zwischen Studium und Handwerk und die Frage, was verloren geht, wenn sie fehlt.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg: der Stand in Siegburg
03:00 – Sein Weg: Schule abbrechen, Vater ins Auto, Lehre beginnen
06:00 – Kunstakademie Düsseldorf und freie Grafik
08:00 – Messebau, Retail Design und der Reiz des Vergänglichen
10:00 – Warum Architektur-Studierende Materialerfahrung brauchen
12:00 – Welcher Ausbildungsberuf am meisten bringt und warum Tischler
17:00 – Innenarchitektur vs. Architektur: wo der Unterschied liegt
19:00 – Wenn Design auf Handwerk trifft: der Heizungsrohr-Streit
21:00 – Warum der Bachelor-Studiengang ein Problem ist
24:00 – Was sich ändern würde mit zwei Semestern Praxis
27:00 – Modellbau als unverzichtbare Grundlage
31:00 – Dreidimensionales Denken
33:00 – Modelle in Präsentationen: warum Christof Lungwitz damit Aufträge gewonnen hat
35:00 – Wunsch fürs Handwerk und Abschluss
Hier findest du mehr von Christof Lungwitz:
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Der Meisterprüfungsausschuss gilt vielen als schwarze Box. Wer sitzt da eigentlich drin? Was wird wirklich abgefragt? Und warum tut das alles jemand im Ehrenamt?
Cehan San, SHK-Handwerksmeister, Unternehmer und Obermeister der Innung Oldenburg, sitzt seit zehn Jahren im Meisterprüfungsausschuss und spricht heute offen darüber, was er dort erlebt, was ihm auffällt und was sich ändern müsste.
Du erfährst unter anderem:
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Warum Cehan den Prüfungsausschuss als Arbeitnehmer betrat und ihn als Arbeitgeber weiterführt
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Was er sich von Meisterschülern wünscht und was ihn wirklich traurig macht
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Warum fehlende Berufsjahre vor der Meisterschule in der Prüfung sichtbar werden
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Was Software leisten kann und wo das handwerkliche Gefühl unverzichtbar bleibt
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Ob Siezen in der Prüfung Respekt erzeugt oder Druck
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Warum der Meistertitel nicht an Wert verlieren darf
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Was Digitalisierung im Prüfungsausschuss noch verändern muss
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Dass Prüfer ihr Ehrenamt oft neben einem 24-Mann-Betrieb stemmen und das kaum jemand weiß
Eine Folge über Qualität, Verantwortung und die Frage, was es wirklich bedeutet, Meister seines Faches zu sein.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Cehans Weg ins Handwerk
03:00 – Zehn Jahre Kundendienst und der Schritt in die Selbstständigkeit
05:00 – Wertschätzung als Thema im Handwerk
07:00 – Wie Cehan in den Meisterprüfungsausschuss kam
09:00 – Vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber, auch im Ausschuss
12:00 – Der Schuss zum Unternehmer: Entscheidungen aus dem Bauch
15:00 – Was Meisterschüler mitbringen und was fehlt
18:00 – Wenn Prüfling sich nur auf Software verlässt
22:00 – Soll der Meister erst nach Berufsjahren gemacht werden?
26:00 – Vollzeit vs. Teilzeit-Meisterschule
28:00 – Wer sitzt im Prüfungsausschuss
31:00 – Siezen oder Duzen in der Prüfung?
34:00 – Bestehensquote und was Cehan traurig macht
38:00 – Ehrenamt ohne Wissen der Prüflinge
40:00 – Was sich im Prüfungswesen ändern müsste: Digitalisierung und Dozenten
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Die Energiewende ist kein Zukunftsprojekt. Sie passiert gerade und das Handwerk steht mittendrin. Diese Folge zeigt, was läuft, was stockt und warum politische Unklarheit teure Konsequenzen hat.
Michael Hoppe, Handwerksmeister für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Inhaber eines auf Wärmepumpen spezialisierten Betriebs in Ravensburg, spricht offen über Frustration, Fachkompetenz und die Frage, warum Deutschland trotz allem Wissen so langsam vorankommt.
Du erfährst unter anderem:
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Warum das Wort „Energiewende“ bei Michael zunächst Frustration auslöst
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Weshalb Deutschland Wissen hat, aber nicht nutzt
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Was politische Unklarheit mit dem Heizungsgesetz ausgelöst hat und noch immer auslöst
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Warum Wärmepumpen auch im Altbau funktionieren und woher die Skepsis trotzdem kommt
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Was passieren würde, wenn alle Gebäude auf Wärmepumpen umgestellt würden
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Warum Wasserstoff als Heizlösung für Michael keine Antwort ist
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Wie Michael seinen Betrieb aufgebaut hat, damit er auch ohne ihn läuft
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Was ein Burnout mit Vorhofflimmern ihn über Unternehmerschaft gelehrt hat
Eine Folge über Fachkompetenz, politischen Mut und die Frage, warum wir die Suppe immer noch mit der Gabel essen.
Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Michaels Weg ins Handwerk
05:00 – Vierte Generation, Perfektionismus und loslassen lernen
08:00 – Betrieb aufbauen, der ohne einen läuft
10:00 – Energiewende: das erste Gefühl ist Frustration
13:00 – Deutschland denkt zu klein als die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt
17:00 – Heizungsgesetz, Politikabsagen und Jens Spahns Ölheizung
21:00 – Fachwissen liegt brach: vier Tage Reaktionszeit für Verbände
25:00 – Was wäre, wenn Politik wirklich auf Fachverbände hören würde?
29:00 – Warum Fachverbände selbst nicht aus einem Ton sprechen
33:00 – Wärmepumpe im Altbau: geht nicht? Geht doch.
36:00 – Was passiert, wenn wir wirklich massiv auf Wärmepumpen umsteigen?
40:00 – Wasserstoff als Heizlösung: ein Rechenbeispiel
43:00 – Wünsche fürs Handwerk und die Energiewende
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Steinmetz-Handwerk wird oft auf das Bildhauerische reduziert. Dabei steckt viel mehr dahinter: Trauerarbeit, Kundenkontakt, künstlerische Freiheit und eine Leidenschaft, die weit über den Feierabend hinausreicht.
Florian Weber, Steinmetzmeister, gibt Einblicke in seinen Weg vom Quereinsteiger zum gefragten Bildhauer und spricht offen über die Schattenseiten des Berufs.
Du erfährst unter anderem:
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Wie ein Praktikum aus Schulfrust eine Berufung wurde
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Warum freie Bildhauerei für Florian die maximale künstlerische Erfüllung bedeutet
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Wie viele hundert Stunden in eine einzige Skulptur fließen können
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Warum Auftragsarbeiten zur echten Herausforderung werden können
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Wieso das Thema Tod in der Ausbildung kaum vorkommt und warum das ein Problem ist
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Was Florian seinem Chef für die kreative Freiheit in der Werkstatt zu verdanken hat
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Warum dem Steinmetzhandwerk eine echte Community-Kultur fehlt
Eine Folge über Leidenschaft, künstlerische Freiheit und die unterschätzte menschliche Seite eines traditionsreichen Handwerks.
⏱ Zeitstempel
00:00 – Einstieg und Florians Weg ins Handwerk
05:00 – Sandstein: das prägende Material aus dem Praktikum
12:00 – Vom Praktikum direkt in die Ausbildung
13:00 – Warum Florian nur Bildhauerarbeiten auf Instagram zeigt
17:00 – Freie Bildhauerei als künstlerische Erfüllung
19:00 – Die Geschichte vom Engel: als Kathrin als Künstlerin Grenzen ziehen musste
25:00 – Wenn Auftragsarbeiten scheitern: ein weiterer Praxisfall
30:00 – Warum Steinmetz-Handwerk öffentlich falsch wahrgenommen wird
35:00 – Das Thema Tod in Ausbildung und Meisterschule
40:00 – Rückkehr in den Ausbildungsbetrieb und die Bedeutung von Vertrauen
48:00 – Fehlende Community unter Steinmetzen: ein Wunsch für mehr Austausch
55:00 – Wünsche fürs Handwerk und Abschlussfrage
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Steinmetz-Handwerk wird oft auf das Bildhauerische reduziert. Dabei steckt viel mehr dahinter: Trauerarbeit, Kundenkontakt, künstlerische Freiheit und eine Leidenschaft, die weit über den Feierabend hinausreicht.
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Eine Folge über Leidenschaft, künstlerische Freiheit und die unterschätzte menschliche Seite eines traditionsreichen Handwerks.
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00:00 – Einstieg und Florians Weg ins Handwerk
05:00 – Sandstein: das prägende Material aus dem Praktikum
12:00 – Vom Praktikum direkt in die Ausbildung
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19:00 – Die Geschichte vom Engel: als Kathrin als Künstlerin Grenzen ziehen musste
25:00 – Wenn Auftragsarbeiten scheitern: ein weiterer Praxisfall
30:00 – Warum Steinmetz-Handwerk öffentlich falsch wahrgenommen wird
35:00 – Das Thema Tod in Ausbildung und Meisterschule
40:00 – Rückkehr in den Ausbildungsbetrieb und die Bedeutung von Vertrauen
48:00 – Fehlende Community unter Steinmetzen: ein Wunsch für mehr Austausch
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