In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Handwerksunternehmer Oliver Oettgen über Nachfolgeprozesse, Übergabefehler und die Frage, was ein Betrieb eigentlich wert ist, wenn alles nur im Kopf der Inhabung steckt.
Oliver bringt eigene Erfahrungen aus zwei Nachfolgen mit – von außen und aus der Familie – und teilt, was funktioniert hat, was nicht, und warum eine gute Übergabe vor allem eines braucht: Vorbereitung.
💡 Was du in dieser Folge erfährst:
✔ Warum Nachfolge nicht erst mit 60 beginnt
✔ Was passiert, wenn der Betrieb zu abhängig von einer Person ist
✔ Wie Kommunikation mit Mitarbeitenden und Kund:innen Vertrauen schafft
✔ Welche Rolle Emotionen, Klarheit und Respekt in der Übergabe spielen
✔ Und weshalb externe Unterstützung helfen kann, blinde Flecken zu erkennen
💡 Key Takeaways:
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Wer Verantwortung übernimmt, muss sie auch wieder abgeben können
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Ein übergabefähiger Betrieb braucht Struktur – nicht nur gute Zahlen
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Nachfolge beginnt mit Transparenz und endet mit Vertrauen
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Auch im Handwerk gilt: Wer loslassen kann, macht Platz für Zukunft
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Eine gute Nachfolge stärkt das ganze Unternehmen – nicht nur die Chefposition
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Mitarbeiter finden & halten – Was wirklich zählt!
Zu Gast: Tommy Artus, Experte für Mitarbeitendengewinnung & Arbeitgeberattraktivität
🔎 Worum geht’s in dieser Folge?
Mitarbeiter zu finden, ist schwer – sie zu halten, noch viel schwerer. Doch was macht einen Betrieb eigentlich attraktiv? Und wie gelingt es, neue Mitarbeitende so ins Team zu integrieren, dass sie bleiben?
Tommy Artus unterstützt Unternehmen dabei, genau das herauszufinden. In diesem Gespräch reden wir über Employer Branding, Zielgruppenanalyse und darüber, wie gute Kommunikation im Betrieb nicht nur die Zufriedenheit steigert, sondern auch die besten Fachkräfte anzieht.
💡 Takeaways aus dieser Episode:
✅ Employer Branding beginnt nicht mit Werbung, sondern mit der Frage: „Was für ein Arbeitgeber will ich sein?“
✅ Kaffeemaschine vs. Arbeitsklima: Kleine Veränderungen können große Wirkung haben.
✅ Einarbeitungspaten sind ein Schlüssel zur erfolgreichen Integration neuer Mitarbeitender.
✅ Teamkultur ist entscheidend: Diversität und unterschiedliche Persönlichkeiten machen den Unterschied.
✅ Betriebsblindheit vermeiden: Wer sind wir schon als Team – und wen brauchen wir noch?
✅ Bedürfnisorientierte Kommunikation sorgt für eine bessere Zusammenarbeit und zufriedenere Mitarbeitende.
✅ Das Handwerk bietet so viele Möglichkeiten – zeigt es auch nach außen!
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In dieser Folge spreche ich mit Martina Engels-Bremer, Kreishandwerksmeisterin im Rhein-Erft-Kreis und Unternehmerin aus Leidenschaft.
Wir reden darüber, warum das Handwerk in der Gesellschaft oft unterschätzt wird und was wir selbst dafür tun können, damit sich das verändert.
Es geht um Kommunikation, Stolz, Sichtbarkeit und darum, das Handwerk nicht zur zweiten Wahl zu machen.
Darüber sprechen wir:
00:00 – Wer ist Martina? Unternehmerin, Kreishandwerksmeisterin, Karnevalsmensch
03:00 – „Das Handwerk ist eine Familie“: was das konkret bedeutet
05:46 – Vorurteile & fehlende Anerkennung: Woher das Bild vom „Handwerker vs. Profi“ kommt
08:37 – Wie wir selbst zur besseren Wahrnehmung beitragen können
11:32 – Wie wir unsere Mitarbeitenden einbeziehen und gemeinsam laut werden
14:19 – Schulen, Kindergärten und Eltern: Wo echte Aufklärungsarbeit beginnt
20:26 – Warum Kommunikation beim Kunden so wichtig ist
26:21 – Der Kunde als Markenbotschafter fürs Handwerk
37:26 – Authentizität & Selbstbewusstsein statt Verstellen
Key Takeaways:
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Wir müssen stolz auf unser Handwerk sein und darüber sprechen.
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Das Handwerk ist keine „Notlösung“, sondern eine Berufswahl mit Zukunft.
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Sichtbarkeit beginnt im Kleinen: beim Kundenkontakt, im Team, in der Sprache.
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Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, müssen wir selbst aktiv werden.
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In dieser Folge spreche ich mit Marco Herwartz, Präsident der Handwerkskammer Aachen, über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: die Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung und warum wir dringend ein komplettes systemisches Umdenken brauchen.
Wir reden darüber,
warum unser Bildungssystem nicht mehr zur Realität passt,
was Politik und Gesellschaft jetzt bewegen müssen
und weshalb berufliche Bildung endlich den Stellenwert bekommen sollte, den sie verdient.
Was dich in dieser Folge erwartet:
00:00 – Persönliche Einblicke & warmes Ankommen
09:31 – Warum akademische und berufliche Bildung gleichgestellt werden müssen
14:59 – Bildung neu denken: Orientierung, Stärken, Praxis
18:46 – Was Schulen leisten müssen und was nicht
22:35 – Wer ist der „Dirigent“? Gesellschaft, Politik & Verantwortung
25:49 – Demografischer Wandel & Fachkräftemangel im Blick
29:06 – Woher kommt der Pflegenotstand wirklich?
34:13 – Was jeder tun kann: Engagement, Politik, Ehrenamt
37:50 – Warum Ehrenamt Nachwuchs braucht
43:04 – Drei Dinge, die es braucht, bevor es heißt: „Nach fest kommt ab“
Takeaways:
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Berufliche und akademische Bildung müssen verfassungsrechtlich gleichgestellt werden.
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Unser Bildungssystem braucht mehr Orientierung, Praxisbezug und individuelle Förderung.
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Zufriedenheit im Handwerk ist hoch und das sollte mehr Menschen bewusst werden.
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Politik und Gesellschaft müssen langfristiger denken.
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Ehrenamt stärkt das Handwerk und braucht mehr Sichtbarkeit.
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Fachkräftemangel ist lösbar. Aber nur, wenn wir jetzt handeln.
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Verantwortung beginnt bei jedem selbst: reden, engagieren, einbringen.
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In dieser Folge von „Nach Fest kommt ab – Der Podcast fürs Handwerk“ spreche ich mit Susanne Trautmann über ehrliche Kommunikation, strategisches Marketing und darüber, warum gute Werbung nicht bei Flyern anfängt, sondern beim Zuhören.
Susanne ist Beraterin, Strategin und Entwicklerin des Marketing Canvas. Sie zeigt, wie Handwerksbetriebe ihre Stärken besser sichtbar machen und dabei klar, glaubwürdig und souverän bleiben.
💡 Was du in dieser Folge erfährst:
✔ Warum Marketing kein Extra ist, sondern Teil der Führung.
✔ Wie man mit wenig Aufwand klare Botschaften entwickelt.
✔ Warum ein gutes „Warum“ stärker wirkt als jedes Werbeversprechen.
✔ Was das Marketing Canvas kann und wie es deinem Team hilft.
✔ Wie Zielgruppen wirklich denken und was man daraus lernen kann.
💡 Key Takeaways:
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Kommunikation beginnt mit Klarheit.
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Wer seine Stärken kennt, muss nicht laut werden.
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Marketing ist Teamarbeit, nicht nur Chefsache.
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Haltung schlägt Hochglanz.
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Gute Kommunikation schafft Vertrauen – innen wie außen.
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